Dienstag, 13. September 2016
Mein Reichtum
In Zeiten der Gleichheit,
Der Reichhaltigkeit
Finde ich mich wieder
Abtrünnig werdend
Der Güte der Güter

Rückkehrend zur Liebe
Zum selbstgeschaffenen Glück
Glücklich mit Besitzmengen
Von wenig, bis nichtig
Über Alles, was ich brauche
Über Nichts, was mir fehlt

So fühlt sich das gleißende
Unterschichtsdasein
In meinem Sinne
Doch immer wieder an
Wie glänzende Überlegenheit
Gegenüber denen, die das
Allgemein gültige
„Reich sein“ erreichten

Denn weiß ich sicher,
Wenn die Standards sich ändern
Dann fallen so manche herunter
Vom hochgestapelten, metaphorischen Ross
Und ich fange sie auf mit Liebe im Herzen
Heiße sie willkommen
Im gemachten Nest aus Heu und Stroh

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Freitag, 12. April 2013
Unsere Welt aus Beton
Tage vergehen, schnell wie im Flug
Der Tod ist nah, gestern wars noch Leben
Doch heute türmt sich der Betrug
und der Herr wird uns keine Chance mehr geben

Und seis bald beendet
Das Leben in Trauer und Einsamkeit
Seht wie das Blatt sich wendet
Und nur wir sind schuld mit unserer Ungehörigkeit

Das Leben, dass wir kannten, platzt wie ein Ballon
Wir machen sie uns zum Grab, unsere Welt aus Beton
Es wird sie nicht mehr geben, so schön wie sie war
Ihr wusstet es, Gott schuf sie wunderbar

Ihr wolltet nur die Welt verbessern
Nun wird sie vom Profit gelenkt
Geld machte euch zu Menschenfressern
Bis mal einer an Menschen denkt

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