Freitag, 26. April 2013
Fallen
Kurz nur hat das Glück gehalten
Bis der Hass zurückgekrochen
Kurz nur lässt du Gnade walten
Wieder brichst du was versprochen

Ein Moment des Lächelns still
Tränen fließen, Fäußte ballen
Glück sei alles, was ich will
Ich springe nun. Ich lass mich fallen

Glücklich nur für die Sekunde
Bis du auf den Boden schlägst
Nun hab ich das Glück gefunden
All der Hass wie weggefegt

Nun ist's still. Es ist geschafft
Du hast das Leben überstanden
Hast noch nie so laut gelacht
Wie ich es habe, grade, denn

Nun liegst du hier im eigenen Blut
Du kannst es riechen, kannst es spürn
Der Tod ist nah, noch atmest du
Doch siehst den Engel, der dich führt

Ich reiche ihm die Hand und fleh
Er möge mich nachhause bringen
Plötzlich steh ich auf und geh
Ich renne weg und hör ihn singen:

Du bist verloren, es ist vorbei
Gestorben durch die eig'ne Hand
Liebe, Leben alles meins
Aller Würde aberkannt

Du bist schon tot, doch wandelst hier
Du wirst nicht noch einmal sterben
Von heute an gehörst du mir
Nun kannst du getrost verderben

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